5 Indizien, dass dein Kind reif für den Kindergarten ist

KindergartenkindSo lange ist es noch gar nicht her, dass ich mir Gedanken zu der Kindergartenwahl für unseren Großen machte. In dem Beitrag, den ich im Februar schon dazu verfasst habe, versuchte ich mal zusammenzutragen, worum es mir persönlich bei dem Thema ging: welche Form von Kindergarten ist optimal für mein Kind? Wo liegt der nächste Kindergarten in unserer Umgebung etc.? Und nun – knapp ein halbes Jahr später – kann die Zeit bis zum Kindergartenbeginn für Anton nicht mehr schnell genug vergehen: “Mamaaaa, wie oft muas i no schlafn bis zum Kindergartenstart?” Fast täglich taucht diese Frage auf. Aber auch ohne diese Fragen verdeutlicht mir Anton regelmässig, wie sehr er sich auf den Kindergarten freut bzw. dass er es kaum erwarten kann, bis es dann endlich September ist. Hier für euch nun meine 5 Hinweise darauf, dass euer Kind reif für den Kindergarten ist:

1. Kindergartentasche:

Anton macht sich eines Tages an meiner Geldtasche zu schaffen und pickt einen Cent nach dem andren raus. Auf meine Frage, was er denn mit dem Geld anfangen will: “I brauch doch an Rucksack oder a Tasche fürn’ Kindergarten. I muas de etz kaufen.” Ja klar. Völlig logisch. Vor allem – er 😉

2. Doppelte Ausführung:

Wie ein aufgescheuchtes Huhn saust unser Großer durch die Wohnung, wühlt in Kästen, öffnet jeden Schrank in der Gardarobe. Zufrieden kommt er nach gefühlten Stunden des Chaos-Veranstaltens angerannt und haspelt: “Mama, passt. I hob alles.” Auf meine Frage, was er denn “alles” hätte und wofür, erklärt er mir, dass er eine Malschürze, eine Regenhose, eine Regenjacke und Gummistiefel in zweifacher Ausführung gefunden hat und er somit beruhigt ein Set mit in den Kindergarten nehmen kann. Das andere bleibt Zuhause. Noch Fragen?

3. Kindergartenweg:

Radeln gehört zu Anton’s Lieblingsbeschäftigungen. Seit einiger Zeit gibt es aber gar keinen Halt mehr, wenn es darum geht, den Weg in den Kindergarten mit dem Fahrrad zu entdecken. KindergartenDa kann’s dann schon mal vorkommen, dass er mit Highspeed in der Einfahrt auf mich zukommt und herrisch befiehlt: “Los, los Mama! Du musst mir etz bitte den Weg in den Kindergarten zeigen!” (Anmerkung: er wird NICHT allein in den KIGA fahren – ohne Helm schon gleich mal gar nicht und überhaupts….)

4. Urlaubsplanung:

“Papa, wie isn des mit Urlaub?”, fragend schaut er Rudi an. Dieser blickt erst mal verwundert drein und erklärt Anton, dass Urlaub zum Arbeiten dazugehöre. “Jaja, Papa. Aber i muss wissen, wann du Urlaub hast. Im Kindergarten muss des die Mama nämlich sagen.” Oha. Da weht der Wind her. Ok, also braucht unser zukünftiges Kindergartenkind eine eigene Urlaubsplanung ab sofort .. Da ist dann eben nix mehr mit “Mal spontan 2 Tage an die Isar fahren zum Steindele-Spielen” 😉 😉 😉Anton_Isar

5. Alle wissen’s:

“I bin ein Kindergartenkind.. bald.” oder “Ab Herbst geh ich in den Kindergarten.” oder “I hab etz dann nimma so viel Zeit, i bin bald nur no im Kindergarten”… Jaaaa – es weiß nun die gesamte Nachbarschaft, komplett Nordtirol und München ano 🙂 Alle wissen’s, dass Anton ab Herbst in den Kindergarten geht.

So beginnt bald ein neues Kapitel für uns: Anton wird Kindergartenkind. Und ich machte mir vor knapp einem halben Jahr noch Gedanken dazu, ob er denn schon “so weit” wäre… Hm, tja. Diese 5 Punkte vertrieben auch bei mir sämtliche Zweifel… 🙂

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